Januar

Gepostet am Aktualisiert am

Sonntag, 18. Januar  16 Uhr

Dienstag, 20. Januar 20 Uhr

120 Minuten Armut. Das Musical für jung und alt.
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Was ist Armut? Kein Dach über dem Kopf? Sich alles versagen müssen?
Sich ergeben? Kein Geld? Keine Anerkennung? Keine Erlaubnis hier zu leben?
Fehlender Sinn? Keine Rechte? Keine Würde? Ab ca. 900 Euro Euro netto sind wir arm…!?
Jeder konnte mitmachen und mitgestalten, Ideen einbringen und dabei sein.
Ein Musical zum Thema Armut. Das Ensemble: Geflüchtete, Anwohner, Laien. Um die 15 Personen.
Eine Odysee durch Ängste in der Armut und Kampf um die Würde. Ein durchaus kommödiantischer Abend,
entstanden in kollektiven Arbeitsprozessen innerhalb von 2 1/2 Monaten.

Freitag, 23. Januar 20 Uhr

Der Weg zum Glück

von Ingrid Lausund 

mit Jonas Schütte

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Ein Mann läuft los und kann nicht mehr stehen bleiben! Er läuft in sein Glück hinein – ungebremst und wie von fremder Hand gesteuert – denn seine Beine gehorchen ihm nicht mehr. Unermüdlich dreht er Ehrenrunden und wird von plötzlichen Wendungen in immer neue Richtungen fortgerissen. Er kennt sich selbst zu genau, um auf seine Selbstüberrumpelungen und Ausflüchte länger hereinzufallen. Er rechnet ab!
Ingrid Lausund gelingt in ihren Texten die Neuschöpfung einer Welt alltäglichen Unglücks und üblicher Wahnvorstellungen bei maximaler Heiterkeit der Zivilisation. Mit ihrem liebenswürdigen Leerläufer hat sie eine absurd-komische Theaterfigur geschaffen, die das einsame und geschäftige Treiben unserer Zeit vollkommen verinnerlicht hat und die erst am Ende ihrer körperlichen Kräfte zu einem überraschenden Entschluss gelangt.

Die MZ schrieb in einem einzigen atemlosen Satz:
“Absolut sehenswert: […] “Der Weg zum Glück” ist ein rastloses Theaterstück […] Jonas Schütte, Absolvent der Hochschule für Schauspielkunst “Ernst Busch” in Berlin und früheres Mitglied des Ensembles des “Maxim Gorki”-Theaters, ist es gelungen, energetisch und überzeugend das Porträt eines Menschen darzustellen, der vor sich selbst erschrickt und sich in dem biederen grauen Anzug, im täglichen Hetzen, den zu vielen einsamen Momenten und dem aufgesetzten Grinsen nicht mehr wiedererkennt und feststellt, dass er doch etwas völlig anderes gewollt hatte, der sich ängstlich fragt, ob das jetzt alles ist und so bleiben werde und der eigentlich bloß eine glückliche Geschichte erzählen wollte, die mutig macht, die ihm aber nicht einfallen will, weil zu viel auf der Seele lastet, das ihn zwingt mechanisch über die Bühne zu laufen, auf den beiden Füßen, die ihm nicht mehr gehorchen und unablässig voranschreiten in diesem Solostück, das sich räuspert und Haken schlägt, verlegen die Schultern zuckt und Karikaturen eines gehetzten Menschen zeichnet, der zwar seinen schwarzen Humor nicht verliert, aber doch nie Ruhe zum Innehalten findet, der zwar nie verbissen wirkt, aber dennoch zornig immer weiter geht und dem Zuschauer einen sanften Schwindel verursacht durch das uhrwerkmäßige Auf und Ab, wider jeden Stillstands, mit würdevollem und wahnwitzigem Trotz.”

http://zukunft-ostkreuz.de/

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